Migration ist kein temporäres Phänomen, sondern eine dauerhafte Realität, die unser Land und unser Bildungssystem kontinuierlich prägen wird.
Nach Deutschland geflüchtete Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Bildung. Dieses Recht ist auch zehn Jahre nach „Wir schaffen das“ oft noch von kurzfristigen Reaktionen auf Notsituationen bestimmt. Stattdessen muss Integration als aktive Regelaufgabe verstanden und strukturell im Bildungswesen verankert werden.
Das neue böll.paper „Bildung in der Einwanderungsgesellschaft“ der Heinrich-Böll-Stiftung legt hierfür eine umfassende Strategie vor. Die Autor*innen plädieren dafür, die bislang aufgebauten Strukturen nicht bei schwankenden Zuwanderungszahlen zurückzufahren, sondern einen dauerhaften Sockel an Ressourcen und flexiblen Konstruktionen zu schaffen.
Wir möchten Sie herzlich einladen, die zentralen Thesen und Handlungsempfehlungen des Policy Papers gemeinsam mit ausgewiesenen Expert*innen und den Autor:innen zu diskutieren.
Mit:
- Dr. Cornelia Schu, Geschäftsführerin Sachverständigenrat für Integration und Migration (SVR)
- Regina Thomas, Schulleitung der Willkommensschule TXL
- Sybille Volkholz, Mitglied der Fokusgruppe Bildungspolitik, ehem. Senatorin für Schule, Berufsbildung und Sport, Berlin
- Hans-Jürgen Kuhn, Mitglied der Fokusgruppe Bildungspolitik, ehem. Staatssekretär, Abteilungs- und Referatsleiter in Berlin & Brandenburg
- Hannelore Trageser, Mitglied der Fokusgruppe Bildungspolitik, ehem. Oberschulrätin und Schulleiterin
- Dr. Michael Voges, Mitglied der Fokusgruppe Bildungspolitik, ehem. Staatsrat in der Hamburger Bildungsbehörde
» böll.paper
Bildung in der Einwanderungsgesellschaft.
Wie geflüchtete Kinder und Jugendliche erfolgreich ins Schulsystem integriert werden können
Fachkontakt
Referat Bildung und Wissenschaft
Philipp Antony & David Handwerker
E bildung@boell.de
» Teilnahme vor Ort
im Konferenzzentrum der Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin
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